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"Extra Vergine" Olivenöl

Unsere   Olivenbäume   mit  ca.   1.100   Bäumen   der   Sorte   Frantoio, Moraiolo und Leccino sind größtenteils aus einer Mischung des frühren Olivenhains gesät, welcher einst in unserer Gegend sehr verbreitet war.

Anstelle  des   Düngers  nutzt  man entweder    die    Behandlung   mit Sovescio Hülsenfrüchten oder man belässt ganz einfach die natürliche Vegetation.   Die   Bäume   werden Jahr  für  Jahr   immer  wieder  ein wenig   zugeschnitten,   wobei   die Ernte     normalerweise     manuell verfrüht      erfolgt;       all      diese Praktiken      dienen     dazu     ein Maximum an Qualität  zu  erzielen und   eine   stabile  Produktion im Laufe der Jahre zu erhalten.

Die  Pressung  der  Oliven  erfolgt  dann   in   den  besseren  Ölmühlen unserer  Gegend.  Im  Jahr  2002 wurde unser Olivenöl im Lexikon der führenden       kontrollierten        Qualitätsöle        (Vereinigung     der Olivenlverkoster)   folgendermaßen   charakterisiert "...dem Auge  zeigt sich dieses Öl von goldgelber Farbe, leichten Grüntönen und klar. Der Geruch öffnet sich elegant und harmonisch,  reich an frischen,  grünen Feldkräutern sowie einem  vielschichtigen   Erahnen unreifer   Tomate. Vom  Geschmack  her  ist  es  elegant  und   pflanzlich   und    wird  von weichen  Tönen   weißer   Früchte     charakterisiert   mit    einer   Note Artischocke im Abgang und einem entschieden   bitteren  und pikanten Inhalt.  Das  Öl eignet  sich   hervorragend  für  Carpaccio   von rohem Fleisch, Meeresfrüchte Salat,  Hülsenfrüchtesuppe sowie  zu gegrilltem Fisch und Geflügel."Folgende  Konfektionen sind   bei uns  erhältlich: 0,75 lt.  Flasche, 0,50 lt.  Flasche, 0,25 lt.    Flasche. 0,25 lt.  Ölkaraffe,    5 lt. Großflaschenkonfektion

Pici

Ungefähr  ein drittel der Fläche unseres  Betriebes  wird  mit  Getreide, größtenteils mit Hartweizen angebaut. Dieser ist  es auch, aus  dem wir die Pici gewinnen, die wir als  erster  Betrieb,  seit  dem   Jahr   1996 in Produktion herstellen.

"Die   Pici   sind    wohl   eines  der authentischsten       Gerichte     der typisch Toskanischen Küche,  wenn man sich auf die bäuerliche Kultur des Orcia  Tales  und  der  südliche Provinz Sienas  beruft.   Allerdings  wurden sie  durch  das Nudelgesetz, welches    die   Pici   nicht   einmal erwähnte,  stark benachteiligt.  Sie haben aber trotzdem aus  Tradition auch in den 60'er Jahren  überlebt. Nicht zuletzt dank der Hausfrauen, die einst als  Bäuerinnen  sonntags

oder an Feiertagen ein „gutes" Gericht zubereiteten, indem sie  die Pici aus Mehl handgemacht    herstellten   und   sie,    wie   die Pastagerichte  auch,   mit   vielerlei Soßen  („alle briciole" mit gerösteten Brotwürfeln,   "ai funghi" –  mit Pilzen,   "all'aglione"  –  Tomaten  – Knoblauchsoße etc) reichten.
Die Pici sind nicht nur ein  leckeres   Pastagericht,    sie sind  auch von ihrem Nährwert her sehr  wertvoll für  die  Gesundheit.  Und so kam es, dass sie  Mitte der 60'er Jahre  von einem grösserem  Publikum  in   den  Tavernen von Monticchiello (SI) wieder entdeckt wurden.
Von   dort  haben   sie   sich   in   vielen    Restaurants  der  Südtoskana verbreitet...  "  so ein Artikel über Pici,  den  ich vor einigen  Jahren  in einem  angesehenen  Führer  über "Ferien auf dem Land"  geschrieben habe.
Fast alle Mehlsorten die von den  Restaurants   verwendet werden   sind   jedoch  Importware. Durch  die   Pici,   die     aus dem Hartweizen unseres Anbaus kommen,  wird  die Verbindung   zwischen dem Weizen, das in unserer  Gegend    angebaut  wird   und   dem  Produkt,  das  vom Endverbraucher genutzt wird, wiederhergestellt.
Die hohe Qualität des Weizens erlaubt es noch  geschmackvollerer Pici zu gewinnen, die vor allem beim Kochen, durch das Mischen des Teiges ohne Zusätze von  Eiern  konsistent  bleiben.
Die Pici aus unserer Produktion werden nach dem  Trocknen  verpackt und haben aus  diesem  Grund  eine  lange  Haltbarkeit.    Es ist jedoch ratsam sie während des Kochens nicht umzurühren, um ein Brechen zu vermeiden. Sie können sie anschließend entweder mit einer Fleischsoße aber auch mit einer Gemüsesoße kondieren;   ein  typisch  vegetarisches Soßenrezept „all'aglione" (Tomaten-Knoblauchsoße) möchte ich Ihnen hier gerne empfehlen:"Dünsten Sie etwas Knoblauch und Peperoncino mit   etwas   Olivenöl   "extra vergine"    in der   Pfanne  an. Geben Sie anschließend   Tomatensauce,    eine Prise    Salz und je nach Belieben gehackte Petersilie und Basilikum bei.  Lassen  Sie  die Sauce so lange auf dem Herd köcheln bis  sie  sähmig  ist.  Mengen  Sie  die  gekochten Pici bei und mischen sie sie mit der Sauce. Guten Appetit!"
Die Konfektionen sind entweder als 500 gr.  und 250 gr. erhältlich und liefern  Ihnen   auf  der   Verpackung    nützliche   Informationen über Kochzeit sowie einen typischen   Serviervorschlag. Alle   Rezepte   sind natürlich auch auf Deutsch übersetzt und enthalten  eine  Energiewert – Tabelle um den   Europäischen   Markt   über   die   Charakteristiken  des Produkts zu informieren.

Gerste

Unter    den  Getreidesorten  ist die  Gerste sicherlich die einfachste im Anbau.     Ja,    man   kann    sogar    mit    nur wenig    Aufwand   und eingeschränkter Bearbeitung ein sehr gutes Produkt erhalten.

Die Gerste wurde schon seit jeher im  Orcia  Tal  angebaut   und  in verschiedenen Varianten genutzt: sei es  als Lebensmittel und Mehl oder   als    geröstete     Gerste für Getränke    oder      aber       auch Futtermittel.In der letzten Hälfte des Jahrhunderts ist die wohl am häufigsten verwendete Sorte jene, aus der  Bier gewonnen wird. Unsere     Gerste  kann aber auch getoastet       werden      um     ein geschmackvolles     Getränk     zu

erhalten,  welches  vor  allem  bei  jenen Liebhaber findet,  für die  der koffeinhaltige Kaffee zu kräftig ist.Zudem findet Sie in der  Küche, im ganzen  Korn  oder enthäutet,   für  Suppen   Verwendung.     Für den Küchengebrauch haben wir eine  einfache   Enthäutung    vorgezogen, die größtenteils alle wichtigen  Nährwerte   beibehält   und     darüber  hinaus  lässt   dieses   Verfahren   dem    Getreide    seinen   wichtigen Fasergehalt.   Die  Verpackungsgrosse     der    enthäuteten  Gerste ist 500 gr.  (getrocknet)  und  enthält  auf  dem  Etikett   alle   nützlichen Informationen zur   Vorbereitung,   zum   Kochen   und   ein typisches Rezept.

Kichererbsen

In der Kulturfolge ist es wichtig   die  besten    Voraussetzungen für die Fruchtbarkeit unseres Bodens zu  schaffen.  Aus diesem Grund nutzten wir verschiedene Hülsenfrüchte wie die Kichererbsen, die aus Tradition vor allem für den Gartenanbau bevorzugt werden.

Wir   haben   den   Anbau nun auch   auf   das   offene    Feld verlegt,     mit         quantitativ niedrigen    Leistungen   aber Qualitätsmäßig    sehr   guten Resultaten.Unser Boden wird normalerweise als recht "arm" angesehen    –    da    er   sehr tonhaltig ist.
Diese    Tatsache    begünstigt       jedoch   den  Gesamtkreislauf  der Kichererbsen im Anbau;
sie trocknen  im Sommer  und lassen   auch    die    Pflanzen vollständig austrocknen. 

Unsere    Kichererbsen    der Sorte „kleine    Toskaner"    sind klein  im Durchmesser,  sehen   glatt und rund aus,  sind leicht zu kochen, haben nur eine  sehr dünne  Hülse  und ihr   köstlicher   Geschmack lässt   sie  förmlich   auf     der  Zunge     zerschmelzen.    Die    Konfektion      der    Kichererbsen  "kleine Toskaner"  gibt es in der  500 gr   Packung  und  enthält auf dem Etikett alle  nützlichen  Informationen   Vorbereitung,  zum  Kochen  und  ein typisches Rezept.

Azienda Agricola Barbi di Barbi Vilmo Pod.Montello n. 26  53020  Monticchiello  Pienza (SI)  ITALIA

    Tel.  338  7705202

   www.agriturismobarbi.it                e-mail: barbivilmo@libero.it

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